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Nordlicht-Garantie
im Sommer
16 May 2014
Die Wahrscheinlichkeit Nordlichter zu sehen, besteht bekanntlich dann, wenn man in den dunklen Wintermonaten hoch in den Norden reist. Aber selbst dann besteht keine hundertprozentige Garantie. Für alle, die lieber auf Nummer sicher gehen, gibt es nun in Reykjaviks Northern Lights Center die Möglichkeit, das Phänomen zu jeder beliebigen Zeit mitzuerleben, auch im Sommer.
Das AURORA REYKJAVÍK ist ein Museum der besonderen Art. Lernen bedeutet hier erleben. Denn anstatt der bloßen Ausstellung von Bildern und Erläuterungen, bekommt man als Besucher das Gefühl, live bei den dargestellten Szenarien dabei zu sein. Dafür sorgt eine riesige HD-Projektion im sogenannten Erlebnisraum, in dem das faszinierende Natur-Schauspiel an unterschiedlichen Orten simuliert wird. Realistisch wird der Eindruck jedoch nicht bloß auf visueller Ebene. Die Raumtemperatur wird auf angemessene Minusgrade reguliert, sodass man sich voll und ganz auf das Ereignis einlassen kann. Wenn schon Polar, dann aber auch richtig.
Nordlicht-Show

In den übrigen Räumen findet man anschließend in die Museums-Wirklichkeit zurück. Anschauliche Informations-Tafeln und Bild-Materialien geben Auskunft über das, was dort eigentlich am Himmel vor sich geht.

Damals glaubten die Menschen an Magie, und das ist kaum verwunderlich, wenn man die tanzenden Lichtschleier am Himmel betrachtet, die so strahlend und intensiv sind, dass sie nahezu übernatürlich wirken. Die Erklärung ist jedoch ernüchternd wissenschaftlich. Wenn geladene Teilchen eines Sonnenwindes auf die Erdatmosphäre treffen, können diese die Luftmoleküle zum Leuchten bringen. Durch das Magnetfeld werden sie dann an die magnetischen Pole geleitet.
Das Museum

Wer gerne im Sommer nach Island reist, jedoch trotzdem nicht auf die Northern Lights verzichten will, sollte auf jeden Fall im Aurora haltmachen. Natürlich kann das einzigartige Gefühl, das Polarlicht tatsächlich live zu sehen, nicht vollständig ersetzt werden. Doch man bekommt auf jeden Fall einen guten Vorgeschmack und die wichtigsten Hintergrundinformationen gleich dazu.
Weitere Informationen zum Museum und den Polarlichtern gibt es hier.






