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Orientierungslauf als Volkssport
22 July 2014
Noch bis zum 25. Juli dreht sich im Nordosten von Schonen (Schweden) alles um den Orientierungslauf. Beim „O-Ringen“ gehen rund 20 000 Läufer aus 50 Nationen an den Start, der damit der weltgrößte Wettkampf für Orientierungsläufer ist.
Insgesamt fünf verschiedene Etappen werden während des Sportspektakels rund um Kristianstad absolviert, wo der „O-Ringen“ 1964 ins Leben gerufen wurde. Rechtzeitig zum 50. Jubiläum ist die Veranstaltung nun wieder an den Ort ihres Ursprungs zurückgekehrt.
Beim Orientierungslauf muss eine vorgegebene Route mithilfe von Karte und Kompass während des Laufens ermittelt werden. Die Schwierigkeit richtet sich nach dem Untergrund und der Länge. Anhand von Kontrollpunkten wird überprüft, dass die Läufer auch die richtige Strecke wählen, wobei jeder Teilnehmer die für sich persönlich optimale Strecke selber wählt. Beim diesjährigen Wettkampf stehen klassische Waldetappen, ein City Sprint und strandnahes Gelände zur Auswahl.
Die Sportart entstand zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Skandinavien und gilt dort als Volkssport. Der nächste „O-Ringen“ findet 2015 in Borås statt.
Mehr zum “O-Ringen”.






