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Nachrichten

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Arctic Circle Race

09 April 2013


Zum 16. Mal 160 km Extrem-Ski-Langlauf. Beim härtesten Mehretappenrennen der Welt ging es in Grönland am Arctic Circle an und über Grenzen.

Im Hinterland von Sisimuts, der nördlichst gelegenen Stadt Grönlands, fand Anfang April wieder das härteste Cross-Country-Rennen auf Langlaufskiern statt. Drei Tage lang für eine unglaubliche sportliche Herausforderung an der physikalischen Grenze am Arctic Circle durch raue, atemberaubende Landschaft.

173 internationale Teilnehmer, die zwischen den Etappen in Zelten in der Wildnis übernachten. Darunter auch 12 Deutsche, von denen sich Patrick Kern aus Enzklösterle im Schwarzwald als Bester Platz 6 erlaufen konnte. Konkret heißt das: 160 Kilometer Skilanglauf in Grönlands Natur in rund 12 Stunden.

Bei den Frauen erreichte die Berlinerin Astrid Liebich Rang 18. Die grönländische Niviaq Chemnitz Berthelsen erreichte vor Klaudia Meisterhofer aus Österreich und Ivalo Rosing aus Grönland das Ziel. Weitere deutsche Platzierungen sind u.a. Thomas Kantenseder aus Fischbachau-Elbach auf Platz 17, Frank Elhart aus Heroldstatt auf Platz 37 und Bodo Wolf aus Bad Berka Platz 43.

Viele wechselten beim Arctic Circle Race (ACR) vom ARC 160 km zum ACR 100 km oder brachen das Rennen ab. Mehrere schwere Stürze gab es leider auch, zum Glück aber nur gebrochenen Stöcke oder Skier und keine Bruchverletzungen bei den Teilnehmern. Mit Hilfe des Snowmobil-Clubs und der Polizei mit ihrem Search-and-Rescue-Team war in Sachen Sicherheit vorgesorgt.

Beim wärmsten Arctic Circle Race aller Zeiten ohne Schnee und mit mehr als 5 Plusgraden im März, waren das keine leichten Bedingungen für das ACR-Team.

Die ersten 27 Kilometer Langlaufloipe waren gespurt, schmolzen jedoch weg. Daher musste diese Strecke und das ACR Camp wegen der schlechten Schneebedingung, 200m höher in die Berge verlegt werden. Der Startbereich wurde von einem zugefrorenen See ans Ufer verlegt, da die Seeoberfläche mit Schmelzwasser bedeckt war. Schnee zusammentragen, um Loipen zu legen war eine der zusätzlichen Herausforderungen, die bei einem ACR zuvor noch nie bewältigt werden mussten.

Mit sage und schreibe 9 Stunden 29 Minuten gewann der grönländische Vorjahressieger Martin Møller das Arctic Circle Race vor Frederik Lundblad aus Grönland und Jukka Pinola aus Finnland.

Alle Ergebnisse findet ihr hier.