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Nachrichten

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Grönland
Durchquerung

06 May 2013


Einmal quer durch Grönland – ein alter Traum von Birgit Lutz. Jetzt wird er wahr. Die Querung von Kangerlussuaq nach Isortoq steht nun an.

Ein Traum wird wahr: Ein Abenteuer beginnt: Die Überquerung des grönländischen Inlandeises von West nach Ost steht an – von Kangerlussuaq nach Isortoq. Von Küste zu Küste, ohne einen Transport mit dem Hubschrauber auf das Inlandeis. 550 Kilometer durch Grönland mit Ski und Schlitten. „Greenland Crossing 2013“ zu dritt. Ohne Unterstützung von außen.

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Die drei, das sind: Birgit Lutz, Hannes Boneberger und Thomas Raach.
Sie wollen Grönland – die weltweit gröβte Insel – von Westen nach Osten durchqueren – fast 600 Kilometer – bis nach Isortoq.

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Birgit und Hannes kennen sich aus der Aschewolke 2010. Sie waren beide im gleichen Gästehaus in Longyearbyen – auf der Inselgruppe Spitzbergen, die zu Norwegen gehört – und versuchten beide der Aschewolken-Endzeitstimmung zu entkommen. Für beide dauerte es eine Woche, nach Hause zu kommen.

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Thomas betreibt eine Langlaufschule und kennt sich aus im Schnee. Er hörte Birgit in einem Interview über Grönland sprechen und mailte ihr einfach. Die Überquerung hat er schon einmal begonnen, sie aber – in sehr umsichtiger Weise – abgebrochen und kann jetzt in Grönland neu durchstarten.

Birgits Erlebnisse von dieser und von anderen Arktis-Touren werden in ihrem zweiten Buch veröffentlicht, das – voraussichtlich im Frühjahr 2014 – im btb-Verlag erscheint. Während die drei in Grönland unterwegs sind, könnt ihr schon jetzt ihrem Grönland Expeditions-Blog folgen, der von btb – Birgits Buchverlag – und  montane – ihrem aktuellen Bekleidungssponsor – betreut wird.

Birgit Lutz ist freie Journalistin und Buchautorin. Ihre erste Reise in die Arktis an Bord der Yamal 2007 war prägend. Die Arktis wurde zu ihrem Spezialgebiet. Es folgten 17 Touren in die Arktis, zehn zum Nordpol und ab 2008 Bachelor of Circumpolar Studies an der University of the Arctic und Vortragstätigkeiten.

Nun ist sie das erste Mal ohne Guide unterwegs. Birgit, Hannes und Thomas sind als Dreierteam auf eigene Faust unterwegs. In monatelanger Kleinarbeit wurde die Ausrüstung zusammengestellt, jeder einzelne Schritt selbst organisiert. Permit, Versicherung, Bankgarantie, Gepäcktransport, Flüge – einfach alles.

Von Kangerlussuaq geht es an die Eiskante, es folgen voraussichtlich gleich zu Beginn die schwierigsten Tage der Expedition: Sie müssen hinauf auf das Inlandeis der weltweit größten Insel. Mit dem Maximalgewicht auf allen Schlitten. Und auf dieser Strecke steigt der Gletscher auf mehr als 2 500 Meter an. Jeder der drei Expeditionsteilnehmer hat jeweils etwa 30 Kilo Proviant und 10 Kilo Benzin im Schlepptau – plus Wechselkleidung, Kocher, Zelt, Reparatursets. Mit dem Gewicht der Schlitten summiert sich das auf je etwa 70 Kilo. Bis die drei nur noch Eis sehen, kein Land und kein Meer, ringsherum nur noch Horizont, ist die wahrscheinlich schwierigste Etappe überwunden und die drei sind auf dem Inlandeis angekommen.

Das nächste Highlight wird die Station DYE 2 sein – 200 Kilometer von Kangerlussuaq entfernt. Das ist eine verlassene US-amerikanische Radarstation, die im Kalten Krieg eingerichtet wurde. Die Station steht noch so, wie sie von den Soldaten verlassen wurde. Jedes Jahr wird sie zunehmend mehr von Schneewehen verdeckt. In der Nähe steht heute ein kleines, neueres Forschungscamp, das Camp Raven. Um dieses Camp zu sehen, nehmen die drei einen Umweg in Kauf. Danach liegen noch 360 Kilometer Strecke vor ihnen. Und das bei derzeitigen Temperaturen von etwa -29 nachts und -12 Grad Celsius am Tag. etwas andere klimatische Bedingungen als uns der Frühling gerade beschert. Wir sind gespannt auf die Tourberichte von Birgit, Hannes und Thomas und drücken fest die Daumen. Details zur Expedition findet ihr hier:

Blog zur Grönland Expedition – Greenland Crossing 2013

Birgit Lutz in Grönland

 

Unterwegs mit wilden Kerlen