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NORR Green Partner

Unser Green Partner Programm richtet sich an Unternehmen und Organisationen, die aktiv mit Umweltfragen arbeiten.

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Save Iglekarrs Old Growth Forest. Glaenta forest image

EOCA
Naturschutz-Wahl

Sechs herausragende Naturschutzprojekte haben die Chance, 30 000 Euro Fördermittel der European Outdoor Conservation Association (EOCA) zu gewinnen. NORR stellt alle Initiativen vor. Wähle deinen Favoriten und gib ihm deine Stimme.

1. Nachhaltiger Tourismus in Târna va Mare, Rumänien

Tarnave Mare Cycling and fortified building

Târnava Mare ist eine der letzten großen ursprünglichen Landschaften im europäischen Tiefland. Da die Landwirtschaft noch überwiegend von Hand betrieben wird und nur geringe Auswirkungen auf den Lebensraum Natur hat, beherbergt das Gebiet eine große Vielfalt an Flora und Fauna, einschließlich einer hohen Zahl vom Aussterben bedrohter Arten. Außerdem gilt das Gebiet als einzigartige historische Kulturlandschaft.
Seit 800 Jahren leben die Siebenbürger Sachsen in Târnava Mare. Doch die Zukunft der Region hängt am Überleben der Kleinbauern. Die ADEPT-Stiftung will mit einem Tourismus-Konzept neue Einnahmequellen schaffen. Zusammen mit lokalen Unternehmen sollen Mountainbike-Trails gebaut werden, die die Dörfer miteinander verbinden und 70 Anbieter für ökologischen Tourismus, fünf Schulen und lokale Bauernhöfe involvieren. Außerdem soll eine nachhaltige Strategie für die gesamte Region erarbeitet werden.

fundatia-adept.org

 

2. Biodiversität im Ivindo-Nationalpark, Gabo

Ivindo. waterfall and wildlife watching

Immer mehr tropische Wälder verschwinden von der Erdoberfläche.Gabon ist eines der Länder, in denen es noch relativ viel Urwald gibt, z.B. im Ivindo-Nationalpark, der von dichter Bewaldung geprägt ist. Mitten durch das Gebiet verläuft der Ivindo-Fluss. Über 430 Vogelarten, Waldelefanten, Schimpansen und Gorillas teilen sich diesen Lebens- raum. Um das Waldgebiet auch in Zukunft bewahren zu können, will man verstärkt die lokale Bevölkerung miteinbeziehen. Sie sollen Informationen über die Biodiversität sammeln und dokumentieren, wie wichtig die Erhaltung des Waldes ist. Um den Wert der Natur für die Lokalbevölkerung weiter zu erhöhen, soll auch der ökologische Tourismus im Handlungskonzept eine Rolle spielen.

trusttheforest.org

 

3. Naturschutz im Makay-Massiv, Madagaskar

Makay conservation project mountains

Bis vor kurzem noch unentdeckt, war das 4000 Quadratmeter umfassende Makay Massiv auf Madagaskar mit seinen Hochplateaus, tiefen Schluchten und unerreichbaren Berggipfeln bereits Ziel dreier Expeditionen auf denen über 2000 Tier- und Pflanzenarten entdeckt wurden sowie vom Aussterben bedrohte Spezies und die einzigen auf der Insel bekannten Höhlenmalereien. Aufgrund der unkontrollierten Abholzung auf Madagaskar sind diese Lebensräume von unmittelbarer Zerstörung bedroht. Ein offizieller Schutzstatus und nachhaltige Erhaltungsmaßnahmen sind dringend notwendig. Neben Wiederaufforstungsprojekten möchte die federführende Organisation auch ein ökologisches Tourismuskonzept für das Gebiet etablieren und regionale Arbeitsplätze schaffen. Öko-Lodges, Campingplätze, die Ausbildung von professionellen Guides und spezielle Plätze zur Beobachtung von Tieren sind geplant. In Zukunft soll das Makay-Massiv auch auf der Liste des UNESCO-Welterbes zu finden sein.

naturevolution.org

 

4. Lebensraum Dünenlandschaft, niederlande

Mt biking Schoorlse Duinen credit Erik Boschman fotografie

Die Mountainbike-Trails in Schoorlse Duinen wurden in den letzten Jahren fast komplett durch einen Pyromanen zerstört. 50 Hektar verbrannter Wald werden 2013 gefällt, um Platz für bewachsene Dünen zu schaffen. Schoorsle Duinen ist offizielles »Natura 2000«-Gebiet, und die geplanten Maßnahmen werden die Ansiedelung von seltenen Gräsern, Moosen und Tieren fördern. Sieben Kilometer der alten Trails sollen
so zu Dünenlandschaft werden. Aufgrund der spektakulären Landschaft und der anspruchsvollen Trails gehört die Gegend zu den beliebtesten Reisezielen für Mountainbiker in den Niederlanden. Um die Auswirkungen auf die Natur in Zukunft stärker zu minimieren, soll anstelle der alten Trails ein neues, zwölf Kilometer langes Netz auf besser geeigneten Waldwegen angelegt werden.

mtb-noordwest.nl

 

5. Wiederherstellung des Kaledonischen Waldes, GB

Restoring scotlands caledonian forest Pine Regeneration at Gharbh Choire (Desmond Dugan)

Der Kaledonische Wald bedeckte einst große Flächen von Schottland, heute ist nur noch ein Prozent übrig. Der größte Teil davon liegt im Cairngorms-Nationalpark- Park, wo sich der Wald über 137 Quadratkilometer erstreckt. Über 4500 verschiedene Tier- und Pflanzenarten sind dort zu Hause. 20 Prozent davon gelten als selten wie z.B. die schottische Wildkatze, Auerhuhn und Eichhörnchen. Jährlich kommen rund 100 000 Besucher in das Waldgebiet, um zu wandern, die Natur und die Ruhe zu genießen und sich zu erholen. Um das Gebiet nachhaltig weiterzuentwickeln, soll der National- park, der auch das Naturreservat Abernethy umfasst, mit dem an das Gebiet angrenzenden Kaledonischen Wald von Glenmore verbunden werden. 30.000 heimische Bäume sollen in Zukunft beide Wälder verbinden, und den Tieren einen noch größeren und sicheren Schutz- und Lebensraum bieten.

rspb.org.uk/scotland

 

6. Rettung des Igelkärr-Urwaldes, Schweden

Save Iglekarrs Old Growth Forest Skogsvaeg forest with lighting

Der Urwald von Igelkärr (rund 70 Hektar Fläche) liegt etwa 30 Kilometer nördlich von Göteborg. Die ältesten Teile des Waldgebietes sind 150 Jahre alt und ein Überbleibsel eines ursprünglich noch weit größeren Mischwaldlandes. Zwölf auf der roten Liste der gefährdeten Arten verzeichnete Tier- und Pflanzenarten sind hier zu Hause. Dazu kommen 40 weitere Indikatorarten, die dem Wald einen hohen Erhaltungswert geben. Direkt daneben liegt das etwas größere Naturschutzgebiet Ekliden, das zusammen mit dem Urwaldgebiet ein idealer Schutzraum für die dort ansässigen Tier und Pflanzen wäre. Die Stiftung »Naturarvet« benötigt für den Kauf des Urwalds bis Ende des Jahres 5,5 Millionen schwedische Kronen. Mit dem Erwerb wird garantiert, dass auf jegliche zukünftige kommerzielle Nutzung verzichtet wird. Sobald der Urwald gerettet ist, wird er für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Zusammen mit lokalen Naturschutzgruppen will die Stiftung ein Netz an Wanderwegen schaffen.

 

 

 

 

 

Die Abstimmung ist abgeschlossen. Gewonnen hat das Projekt 1 (Nachhaltiger Tourismus in Târna va Mare, Rumänien).





Natur & Umwelt Artikel NORR Frühling 2014
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Europäische Umwelthauptstadt Kopenhagen

Nach Stockholm trägt Kopenhagen als zweite nordische Hauptstadt für ein Jahr lang den Titel »Europäische Umwelthauptstadt«. 17 Städte hatten sich beworben, doch die dänische Hauptstadt ließ die Konkurrenz weit hinter sich. »