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Erik Johansson verdreht die Sinne
12 March 2015
Der schwedische Fotograf und Künstler Erik Johansson schafft Bilder, die erst auf dem zweiten und dritten Blick ihre volle Wirkung entfalten.
Als Meister der Retusche produziert der in Berlin lebende Fotograf wahre Meisterwerke. Mit Photoshop und einigen Bildern schafft er optische Illusionen mit einer erstaunlichen Realitätsnähe. Auch wenn ein einzelnen Bild aus hunderten Fotos zusammengesetzt ist, wirkt es auf dem ersten Blick doch so, als sei es ein einzelner Schnappschuss. Zu den Hauptinspirationen des studierten Informatikers gehören dabei Salvador Dalí und René Magritte. Dies macht sich in seinen surrealistischen Bildern deutlich bemerkbar.
Bei seiner Arbeit verfolgt er dabei immer dem selben Schema. Am Anfang steht eine gezeichnete Skizze. Wird diese nicht verworfen, so wird als nächstes nach geeigneten Aufnahmeorten gesucht. Dies ist laut Johansson der wichtigste Schritt, weil die Auswahl der Orte sich entscheidend auf die Stimmung des Bildes auswirken. Anschließend werden die einzelnen Fotos aufgenommen, wobei jedes noch so kleine Detail selbstfotografiert wird. Vorgefertigte Fotos (sogenannte „Stock Photography“) lehnt Johansson für seine Arbeit ab. Im letzten Schritt werden dann die Bilder zusammengestellt. Hat man bei den ersten beiden Schritten gründlich genug gearbeitet, so ist dies laut Johansson der einfachste Schritt. Am Ende stehen dann Bilder, die einem die Sinne verdrehen.
erikjohanssonphoto.com











