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Nachrichten

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Ausstellung
zum Glück

14 March 2014


Menschen haben schon immer nach dem Glück gesucht. Aber was macht uns eigentlich glücklich? Das Video Mannen som hade allt (dt. Der Mann, der alles hatte) von Fotograf Peter Hoelstad und Retuscheur Joanna Ågren im Fotografie Museum in Stockholm versucht, der Frage noch bis zum 23. März auf den Grund zu gehen.

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Viele Menschen machen sich auf die Suche nach dem Glück und vielleicht ist gerade das die Ursache für ihr Unglück. Das Glück ist wie Sand, der uns leicht aus den Händen gleitet. Wenn wir an den falschen Stellen suchen, wird man mit ziemlich großer Sicherheit enttäuscht, deprimiert und frustriert. In unserer heutigen säkularisierten und kommerzialisierten Gesellschaft wird das Glück oft in materiellen Dingen gesucht. Wenn ich mir nur dies kaufe, dorthin reise, dort wohne, mehr Geld verdiene, eine steile Karriere mache, ja dann wird das Leben richtig gut; wie eine Sucht, die ständig nach ihren Glücksinjektionen verlangt. Dieser kurze Glücksrausch verschwindet dann genauso schnell, wie er gekommen ist und verlangt nach einer neuen Injektion.

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Peter Hoelstads und Joanna Ågrens Figur in dem Projekt spielt genau diese Gedankengänge. Auf seiner Suche befindet sich der Protagonist kontinuierlich an neuen Plätzen auf der Welt. Zum Schein beschafft er sich verschiedene Jobs. Manchmal passt er sein Äußeres der Umgebung an, um dazu zu gehören. Das Objekt, das er gerade noch fest in seinen Händen hielt, um es nicht zu verlieren, wird im nächsten Augenblick gegen ein neues eingetauscht. Ein konstantes Streben nach Veränderung, neuen Erfahrungen, neuer Kleidung, neuen Besitzestümern. Manchmal macht es ihn glücklich, manchmal funktioniert es auch nicht. Einsam steht er da und wundert sich, warum es ist, wie es ist.

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Das Projekt begann in Zusammenarbeit mehrerer Künstler. Peter Hoelstad fotografierte den Mann in einem Studio vor weißem Hintergrund. Anschließend wurden die Bilder mit unterschiedlichen Hintergründen und Details aus der ganzen Welt zusammen geschnitten. Er reiste nach New York, Chicago, Mallorca, Kongo-Kinshasa, Kenya, Burkina Faso, Nykvarn und Stockholm. Am Computer wurden die Bilder schließlich bearbeitet. Die Bilder setzte man zu einem sieben Minuten langen Film zusammen. Durch den sogenannten Morphing-Effekt, einem Spezialeffekt bei Ton und Film, erfolgt ein reibungsloser, surrealistischer Übergang der einzelnen Bilder. Der Film läuft im Kreis, ohne Anfang und Ende. Er kommt immer wieder an seinen Ursprungsort zurück.

Mehr Informationen zum Fotografie Museum in Stockholm findest du in einem Artikel der NORR Winterausgabe 2011.

norrmagazin.de