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Astrid Lindgrens
Gartenmärchen
25 March 2014
Astrid Lindgrens Märchen gehen weiter. Ab dem 14. Juni 2014 werden im Kulturzentrum Astrid Lindgrens Näs im schwedischen Vimmerby auch Gärten zu besuchen sein.
Näs, das ist der kleine småländische Hof, auf dem Astrid Lindgren vor mehr als hundert Jahren aufgewachsen ist. Heute beherbergen die Räumlichkeiten ein Museum und Kulturzentrum, das seinen Besuchern Leben und Wirken der berühmten Kinderbuchautorin näher bringen soll. Auf dem Gelände befindet sich außerdem Lindgrens Elternhaus, welches ihren Kindheitserinnerungen getreu eingerichtet wurde.
Ab Juni diesen Jahres wird das Kulturzentrum um einen Garten erweitert. Die Gartenflächen, die sich auf dem Gelände befinden, werden umgebaut. Am 14. Juni wird das erste Kapitel aus Astrid Lindgrens Gartenmärchen geschrieben, in den kommenden Jahren werden zwei weitere Kapitel folgen. Jedes Jahr soll ein neuer Abschnitt für Besucher freigegeben werden.
Die Gärten sollen nach und nach circa vier Hektar Land umfassen und Astrid Lindgrens Leben und Schaffen widerspiegeln. Themen wie Mut, Lebenslust, Trauer, Fantasie und Hoffnung sind besonders wichtig. Das Wilde soll mit dem Geplanten vermischt werden. Es wird natürlich immer ausreichend Platz für Streiche und neue Entdeckungen geben.
Im Juni wird man einen Wildrosen-und Apfelgarten vorfinden. Neben einem Pflaumenhain werden Lilien und Vergissmeinnicht sowie Maiglöckchen und Wald-Akeleien blühen. Es gibt außerdem einen Platz der Veränderungen. Dort werden aktuelle Trends aus der Gartenwelt präsentiert. Er bietet daneben Raum für Lesungen, Kunstausstellungen und Konzerte.
Bei Planung und Umsetzung spielt Astrid Lindgrens Herz für Natur- und Umweltschutz eine große Rolle. Ihr aktives Engagement gegen Ressourcenverschwendung, für ein nachhaltiges Denken und Handeln charakterisieren auch die Arbeiten an den Gärten.
Das Projekt hat erst letzte Woche positive Resonanz erhalten und den Jurypreis auf einer schwedischen Gartenmesse in Älvsjö gewonnen.






