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Nachrichten

Klimaneutral Tettnang

100 Prozent klimaneutral

15 July 2014


Der Bergsportausrüster und NORR Green Partner VAUDE hat ein wichtiges Etappenziel erreicht: Einer der beiden unternehmenseigenen Produktionsstandorte, Tettnang, ist seit 2012 durch viele große und kleine Maßnahmen bereits zu 100 Prozent kilmaneutral. Dieses und viele weitere umweltfreundliche Erfolge und Projekte sind ab jetzt in dem von VAUDE frisch veröffentlichten Nachhaltigkeitsbericht 2013 zu lesen.

Jede wirtschaftliche Tätigkeit, die auf der Verbrennung und Verarbeitung fossiler Rohstoffe beruht, verursacht Treibhausgasemissionen und trägt damit zum Klimawandel bei. Treibhausgase wie CO2 entstehen bei VAUDE in der gesamten Lieferkette und am Standort Tettnang durch Energieverbrauch wie Strom, Gas und Treibstoffe, durch den Materialverbrauch für die Produktion, aber auch durch Papierverbrauch, Büromaterialien, EDV und Verpackungsmaterialien. Auch alle anfallenden Abfälle, alle Geschäftsreisen, die täglichen Arbeitswege der Mitarbeiter und alle Materialien und Produkte, die nach Tettnang und von dort zum Fachhandel und zu den Vertriebspartnern transportiert werden, verursachen Treibhausgas-Emissionen.

Emissions-Verursacher identifiziert

Um Emissionen zu reduzieren, müssen zunächst möglichst alle Verbräuche erfasst und gemessen werden. Über die Reduzierung dieser Verbräuche erreicht man die Reduzierung von klimaschädlichen Emissionen. In die Berechnung der Klimabilanz werden nicht nur alle vor- und nachgelagerten Prozesse, sondern auch alle anderen klimaschädlichen Gase wie etwa Methan in Kohlenstoffdioxid einbezogen. Für den Standort Tettnang liegen umfangreiche Verbrauchsdaten vor, aus denen eine solide Klimabilanz berechnet wird.  Daraus hat VAUDE  in den letzten Jahren Ziele und Maßnahmen zur Reduzierung von Emissionen abgeleitet. »Klimaneutralität ist ein wichtiger Baustein in unserem gesamten Nachhaltigkeits-Engagement. Mit der Klimabilanz erkennen wir unsere Reduzierungs-Potentiale.« sagt VAUDE’s Geschäftsführerin Dr. Antje von Dewitz. Das Unternehmen hat seine Emissions-Verursacher identifiziert und erreicht durch die Umsetzung vieler großer und kleiner Projekte deutliche Emissions-Einsparungen.

Ziel: Alle Produkte umweltfreundlich

Besonders erfreulich ist die Reduzierung der Emissionen aus dem Pendelverkehr. Hier zeigt das VAUDE Mobilitätskonzept seine Wirkung: Bis 2015 sollen die Emissionen aus dem Pendelverkehr um zehn Prozent reduziert werden. Hierfür kommen die VAUDE Mitarbeiter mit dem Fahrrad zur Arbeit, bilden Fahrgemeinschaften oder nutzen öffentliche Verkehrsmittel. Das Unternehmen achtet darauf, die Energieverbräuche zu reduzieren und möglichst auf erneuerbare Energien umzustellen. Seit 2013 verwendet VAUDE fast ausschließlich Recycling-Papier und auch sonst wird auf umweltfreundlichen Einkauf geachtet. Alle nicht vermeidbaren Emissionen am Standort Tettnang kompensiert das Unternehmen durch eine Ausgleichszahlung in ein „Gold Standard“-zertifiziertes Klimaschutzprojekt der Non-profit-Organisation myclimate. Bis 2015 sollen 80 Prozent aller Produkte gemäß bluesign® hergestellt werden. Langfristiges Ziel des Unternehmens ist es, alle Produkt so umweltfreundlich wie möglich herzustellen und mit Green Shape auszeichnen zu können, sowie gemeinsam mit der FWF an der stetigen Verbesserung der Arbeitsbedingungen zu arbeiten.

Mehr Infos gibt es in VAUDES’s Nachhaltigkeitsbericht 2013