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Die neue NORR

norr cover fruhling

Der Frühling ist da. Auf 100 Seiten NORR erwarten euch:

+ Angeln in der Wildnis
+ Der Höga Kusten Hike
+ Walfang auf den Färöern
Ein Tag Kopenhagen
+ Restaurant Day
+ Algen auf dem Speiseplan
+ Jugendprojekt Polarkreis

NORR gibt es im ausgewählten Zeitschriftenhandel, in unserem Shop oder direkt im Abo.

Norden Zuhause

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Struktur und Anordnung der Fassade übertragen den umgebenden Wald in die Architektur der Villa Ygne.

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Der Kamin bildet das Zentrum des Hauses und kann von innen wie außen bedient werden. Der Raum öffnet sich zur Natur.

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Elemente des Schiffbaus wurden architektonisch übersetzt, um den Raum bestmöglich auszunutzen.

Nordische Architektur Häuser zum Leben

Häuser haben nicht mehr nur die Funktion ein Dach über dem Kopf zu bieten. Ihre Ordnung ist an individuelle Bedürfnisse angepasst. NORR-Architekturkolumnist Jon Steinfeld über das skandinavische Einrichtungs-Prinzip.

Text: Jon Steinfeld. Foto: Åke E:son Lindman

Je weiter im Norden, desto größer wird die Bedeutung, die die Wohnung für das Wohlbefinden eines Menschen hat: Der Winter lang, der Frühling nass, der Herbst stürmisch – und der Sommer unsicher. Es ist also selbstverständlich, dass sich über die Jahrhunderte ein besonderer Umgang mit der Architektur, den Räumen und den Möbeln entwickelt hat. Wenn man sich viel in den eigenen Räumen aufhält, wenn sie für viele Zwecke nutzbar sein sollen – nicht nur zum Essen, Entspannen und Schlafen, sondern auch für den Großteil des sozialen Umgangs – entstehen besondere Anforderungen an die Ordnung.

Den geübten Umgang erkennt man an der Vielzahl von kleinen Nutzräumen, die den großen, offenen Aufenthaltsräumen zugeordnet sind. Kaum ein Haus, das nicht über einen zweiten Eingang verfügt – dem »Grobeingang«, eine Schleuse mit Brause und Bodenablauf. Schmutziges – sei es Mensch, Tier oder Gerät – kommt nur hier in das Haus. Schlaf- und Kinderzimmer verfügen über einen Nebenraum oder einen begehbaren Einbauschrank, der Ankleide und Stauraum zugleich ist. Nur das aktuell Genutzte verlässt diese Zimmer und wandert nach Gebrauch wieder zurück.

Solche Räume vermindern die Größe der Haupträume. Sie schaffen aber einen Mehrwert, der in Quadratmetern nicht zu messen ist: eine gegebene Ordnung. Diese greift viel weiter in das Leben ein, als auf den ersten Blick zu vermuten wäre. Sind nämlich die Ablage- und Stauflächen fest definiert, muss man eines lernen: aufzuräumen und Unnötiges als solches zu definieren. Einen Frühjahrsputz gibt es im Norden dennoch – denn viel schöner, als Unordnung in Ordnung zu verwandeln, ist es, eine bestehende Ordnung zu einer noch besseren Ordnung zu machen.

 

 

 

 

 

NORR-KOLUMNIST
JON STEINFELD

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Jon Steinfeld ist Gründer des Architekturbüros »loftwerk« mit Sitz in Karlsruhe und München. Als gebürtiger Schwede und Autor mehrerer Publikationen präsentiert Jon in NORR die neuesten Entwicklungen in der skandinavischen Architektur.

www.loftwerk.de

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Ein Haus im Norden – Skandinavisches Design  Raumkonzepte Architektur ist im DVA Verlag erschienen. ISBN: 978-3-421-03856-2










Design & Architektur Artikel NORR Frühling 2012
Mete Urfacik Grasmatte

Helsinki
Stadt der Träumer

In Helsinki werden kreative Träume wahr. Verlassene Orte werden zu neuem Leben erweckt und ambitionierte städtebauliche Projekte verwirklicht. Nicht umsonst ist die Stadt in diesem Jahr Weltdesignhauptstadt.
NORR
hat die spannendsten Plätze der Ostseemetropole besucht. »